Unterstützung der örtlichen Büchereien in Hardheim

Hardheim. (adb) Der Lions-Club Madonnenland ist allerorten ein gern gesehener Gast – fungiert er doch meist als Geschenkebringer: So auch am Freitag im Hardheimer Lesecafé „7 Gramm“, in dem gleich doppelt Freude verteilt wurde. Die „Lions“ bedachten mit jeweils 1.000 Euro beide örtliche Büchereien – die Gemeindebibliothek und die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) im Pfarrheim.

Entsperechend glücklich waren die Büchereileiterinnen Beate König und Gabriele Berberich, die auch im Namen der ehrenamtlich engagierten Büchereiteams dankten. Sie sprachen einmütig von einer „sehr wertvollen Spende“, durch die viele Wünsche erfüllt werden können. „Ohne Zuwendungen wie diese würden unsere Einrichtungen anders aussehen“, erklärten sie. Die Spende werde hauptsächlich für Kinder- und Jugendliteratur aufgewendet. „Leseförderung ist wichtig“, hob Gabriele Berberich hervor; Bürgermeister-Stellvertreter Eric Bachmann dankte ebenfalls und lobte das Lesecafé als gemütlichen Treffpunkt im Herzen Hardheims, der auch von örtlichen Vereinen gern genutzt werde.

Den Lions-Club Madonnenland repräsentierten Präsidentin Verena Müller-Leitz, Gabriele Rösch und Bernhard Bischof. Letzterer bezeichnete das Lesen als wahre Schlüsselkompetenz zu persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Teilhabe. Auch könne die Liebe zum guten Buch ein Leben lang als schönes Hobby dienen, das Seite für Seite faszinierende Welten erschließen und essenzielle Bildungsinhalte vermitteln könne. „Besser kann man Geld kaum anlegen“, merkte er an.  Verena Müller-Leitz fügte an, dass Spenden wie diese aus den Einnahmen der „Activities“ bestritten werden – vor allem aus dem seit 2004 preisstabilen, ungebrochen begehrten Glücks-Adventskalender und der Afterwork-Party im Hettinger Autohaus BMW-Müller, die am 22. Mai freilich wieder zum Feiern und Genießen in entspanntem Ambiente einlädt. Apropos Genuss: Mit einem kleinen Sektempfang stieß man auf die Spende, den Lions-Club Madonnenland und beide Büchereien an.

| Adrian Brosch für die RNZ