Basale Förderung für die JMK-Musikschule

Buchen. (adb) Wo der Lions Club Madonnenland anklopft, freut man sich: So auch am Montag, wo die „Lions“ den Förderverein der JMK-Musikschule mit 2.000 Euro beschenkten. Das Geld kommt der Basalen Förderung zugute – einem neuartigen pädagogisch-therapeutischen Konzept, das sich als ganzheitliches musikalisches Angebot versteht und seitens der Musikschule federführend von Reinhild Dorloff begleitet wird.

Gemeinsam mit Musikschulleiterin Julia Helmle erläuterte sie die Ansätze der Basalen Förderung: „Durch Bewegung, Gesang und Tanz, Malen, das Musizieren mit Orff-Instrumenten und das Erfühlen des eigenen Körpers werden Reize ausgelöst, die das Körperbewusstsein stärken“, informierte Dorloff. Als Taktgeber werden Lieder und Singspiele einstudiert, die jeweils die aktuelle Jahreszeit aufgreifen: „Zur Zeit ist die Schneeflocke unser Thema!“, erklärte sie.

Den Lions Club Madonnenland vertraten Jürgen Schell, Roland und Hannelore Müller sowie Doris Friesenhahn. Letztere fungierte als Projektpatin und merkte an, dass die Spende von Herzen kommt: „Kinder sind unsere Zukunft, so dass uns ihre Förderung ein besonderes Anliegen ist. Wir möchten ihnen optimale Rahmenbedingungen bieten. Genau das ist sich der Lions Club Madonnenland bereits bei seiner Gründung 2002 auf die Fahne geschrieben“, ließ sie wissen und informierte, dass durchaus eine tiefere Verbindung zur JMK-Musikschule vorhanden sei – mit Irmgard Wüst gehörte die Mutter des langjährigen Musikschulleiters Michael Wüst zu den Gründungsmitgliedern. „Spenden wie diese werden über Aktivitäten ausgeschüttet, zu denen der Glücks-Adventskalender zählt. Der Erlös fließt komplett in Projekte für Kinder und Jugendliche aus der Region“, hielt Doris Friesenhahn fest.

Neben Julia Helmle und Reinhild Dorloff zeigten sich auch die Aktiven des Fördervereins erkenntlich für die „wunderbare Spende“, die einer vorweihnachtlichen Bescherung gleichkomme: Unisono bekundeten Susann Ottmanns-Heller, Edelgard Wollenschläger, Lotte Emrich und Carlo Götz ihre Freude – so wie auch die glücklichen Mädchen und Jungen, deren strahlende Augen wohl die schönste Form des Dankes waren.

| Adrian Brosch von der RNZ