Hardheim. (adb) Die Erftalgemeinde ist um einen Verein reicher: Der „Verein zur Jugendförderung im TV Hardheim“ hat es sich zur Aufgabe gesetzt, unter dem Dach des Hauptvereins die ganzheitliche Förderung des Nachwuchses zu ermöglichen. Obgleich der neue Verein der Handballfamilie entsprang, versteht er sich als Ansprechpartner für die Jugend aller TVH-Abteilungen.
Sein Konzept fußt auf vier Säulen: Unter „Sport“ werden die Besetzung aller Altersklassen, moderne Trainingsarbeit, Talentförderung, die Integration junger Spieler im Aktivenbereich und die Gesundheitsförderung im Bereich Beweglichkeit und Koordination forciert; der Bereich „Soziales“ konzentriert sich auf die Förderung neuer Schiedsrichter, die Einbindung von Öffentlichkeit und Gesellschaft sowie den Fokus auf die Persönlichkeitsentwicklun. Die vierte Säule fokussiert das Berufsleben in Verbindung mit bedarfsorientierten Kooperationen mit Intensivpartnern etwa für Praxistage, Praxisbesuche oder Werksführungen. Ein weiterer Bestandteil ist in diesem Sinne das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Bereich Schule und Sport – was auch den Punkt „Schule“ betrifft: Hier liegt der Schwerpunkt auf der Kooperation mit dem Walter-Hohmann-Schulverbund, der Grundschule Gerichtstetten, der Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule sowie dem Lernhaus Ahorn (Eubigheim). Diese kann sich in Grundschulaktionstagen und der Unterstützung von Lehrkräften vor allem in handballbezogenen Themen äußern; dazu kommt außerschulisch die Vermittlung von qualifizierte Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung in Hardheim.
Dahinter steckt ein junges und motiviertes Team mit enger persönlicher Verbindung zum TV Hardheim: Den Vorstand bilden 1. Vorsitzender Christian Ernst, 2. Vorsitzender Torben Bischof, Kassierin Sabine Orciari und Schriftführer Johannes Beger. Ihr Ziel und Anspruch ist klar: „Über den Sport erhalten wir den Zugang zu den Kindern und Jugendlichen, um ihnen auch in anderen Lebensbereichen unter die Arme zu greifen. So machen wir sie nicht nur auf dem Sportplatz oder in der Halle fit, sondern auch in der Schule durch Nachhilfe durch pädagogisch fundierte Kräfte – wir können sie dahingehend in ihrem beruflichen Werdegang unterstützen, ihnen zu größeren Selbstbewusstsein verhelfen und sie auch dabei begleiten, ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Es ist wichtig, junge Talente zu fördern und für sie da zu sein!“, betonen sie.
Prominente Unterstützung erfährt man zum inzwischen zweiten Mal durch den Lions Club Madonnenland: Zum Einen finanzierten die „Lions“ die professionelle Vereinsberatung durch „Anpfiff ins Leben“ seitens der Dietmar-Hopp-Stiftung mit 2.000 Euro, zum Anderen übergaben Bernhard Bischof, Elke Hädicke und Günter Eiermann am vergangenen Freitag weitere 1.000 Euro. „Diese Spende deckt die Hälfte der Nachhilfekosten, von denen aktuell neun Jugendliche verschiedenen Alters profitieren“, informierte Bernhard Bischof. Erfreut über die Gründung des neuen Vereins sowie die Spendenbereitschaft waren auch Karlheinz Heffungs vom Förderverein der Handballabteilung sowie TVH-Vorstand und Bürgermeister-Stellvertreter Eric Bachmann. Er sprach von einer „tollen Sache für die Hardheimer Jugend“ und einem regionalen Alleinstellungsmerkmal. „Hier wird den Kindern und Jugendlichen wertvolle Schützenhilfe gegeben, gerade weil der Verein neben Familie und Schule der wichtigste soziale Lernort ist und bei uns der TV Hardheim diese Rolle einnimmt“, bekräftigte er in der Hoffnung auf Nachahmer.
Info: www.tvhardheim.de
